Mai 2001 ein kurzer aber besonderer Urlaub 1. Tag: 10.Mai.2001 Abfahrt von Heidenheim nach einem tollen Tag fahren wir gegen 15:00 Uhr ab. Unser erstes Ziel ist Lindau und zwar heute der Park Camping am See (http://www.park-camping.kr-werknetz.de/) in Lindau Zech. Nach einem schönen Abendessen in Lindau gehen wir früh schlafen, denn der nächste Tag wird ein anstrengender Fahrtag. Reiseroute: Heidenheim A7 bis Kreuz Memmingen dann A 96 bis Lindau 2. Tag Wir sind schon um 7:00 Uhr (!!!) aufgestanden und ohne Frühstück losgefahren. Über Bregenz nach Hörbranz in die Schweiz. Dort auf die Autobahn Richtung St. Bernhardino Mailand. Frühstück gab es dann in der Raststätte Heidiland kurz vor dem St. Bernhardino. Auf dem St. Bernhardino lag noch Schneeund der Stausee war noch vollständig zugefroren, also war die Rast auch entsprechend kurz. Weiter ging es Richtung Süden über Mailand, Genua und dann endlich Frankreich. Unser Ziel war der Campingplatz Les Cigales bei Le Muy. Ein wirklich schönes Plätzchen in einem Pinienwald mit Palmen, Oleander und Kakteen und einem Pool.(ca. 150m nach dem Mauthäuschen links immer die schmale Straße entlang, trotz der Nähe zur Autobahn sehr ruhig) Reiseroute: Lindau Bregenz Hörbranz Chur St. Bernhard Mailand Genue Le Muy 3. Tag Auch heute ging es wieder früh aus den Federn. Da es noch Vorsaison war, gab es auf dem Platz noch keine frischen Brötchen, also ging es erst einmal zum Einkaufen mit anschließendem Frühstück. Danach gings dann zum Chateau Sainte Roseline, um Wein einzukaufen (einen sehr schönen Rosé und einen fruchtigen Blamcs, die Roten haben mich in diesem Jahr nicht so überzeugt). Mit den entsprechenden Vorräten ausgerüstet, ging es dann in Richtung Norden zum Grande Canyon de Verdon (Le Georges du Verdon) Wer in der Gegend war und sich dieses Naturwunder nicht angeschaut hat, dem ist nicht zu helfen. Aber Vorsicht, die D71 ist wirklich sehr schmal und ein entgegenkommender Bus hat was.Aber man muss es einfach gesehen haben. Auch der anschließende Stausee Lac de St. Croix ist einfach wunderschön. Bis vor einigen Jahren konnte man auf den Parkplätzen direkt am See übernachten, heute stehen leider überall Schranken in 2 M. Höhe (warum wohl ??) Also sind wir auf den Campingplatz gleich vor der Brücke "geflüchtet" und hatten doch noch einen schönen Blick auf den See. Reiseroute: Le Muy N555 Richtung Draguignan Abstecher auf die D91 zum Chateau D955 Richtung Combs sur Artuby D71 (Sublime) Aiguines Lac de St.Croix. 4. Tag Es geht weiter, unser nächstes Ziel ist der Luberon. doch zunächst schauen wir uns Moustiers Ste. Marie an. Der Ort sagt Ihnen nichts ????????? Also nichts wie hin. Moustiers Ste. Marie ist erstens ein Wallfahrtsort und vor allem " Cité de la Faience. Aber Achtung, wenn ihr Vergnügen und Freude an schönem Geschirr habt, lasst am besten den Geldbeutel und vor allem die Kreditkarte im Womo.Wir haben es anders gemacht und gleich das Geburtstagsgeschenk für Violetta eingekauft. Nach ca. 2 Stunden Schauen und Staunen sind wir dann weitergefahren. Ach ja, geparkt haben wir auf dem Busparklatz, gleich links am Ortsanfang (etwas tiefer gelegen). Der Rest war eine Fahrtag mit dem Ziel, möglichst bald nach Bouux im Luberon zu kommen.Übernachtet haben wir auf dem Parkplatz der Auberge des Seguins, wo wir uns auch noch ein schönes Gläschen Wein gegönnt haben (eins?) Reiseroute: Lac de Ste. Croix D 957 Moustiers Ste Marie D952 Riez Allemagne en Provence St Paul lés Durance D 973 Pertuis Cadenet D943 Lourmarin D113 Buoux . (Vorsicht das letzte Stück ist wirklich eng) 5. Tag Als wir nach dem Frühstück losfahren wollen, werden mitten auf der Wiese Pferde zum Ausreiten der Aubergegäste fertig gemacht, also schauen wir zu und warten. Dann geht es zu Fuß zum Fort, was soll ich sagen, einfach die Bilder ansehen. und staunen, wie man vor ca. 800 Jahren gelebt hat. Ich war nun zum drittenmal da und bin immer noch beeidruckt. Dann ging es weitet nach Bonnieux, Lacoste( Die Reste der Burg des Herrn M. de Sade) und Menerbes.Alle drei Orte sind wirklich wunderschön. Ostlich von Mernerbes wurde noch schnell unser Vorrat an Rosé ergänzt, eigentlich war geplant, dort zu bleiben, aber mangels einer örtlichen Bank und ziemlichem Schwund unserer Barschaft fuhren wir gleich weiter nach Aigues Mortes, wo wir ziemlich spät am Abend ankamen und auf den Campingplatz La Petite Carmargue fuhren, der wirklich sehr zu empfehlen ist (fantastischer Pool, herrliche Croisants u.s.w.) Reiseroute: Buoux D943 D36 Bonnieux D3 (wichtig nicht D 109 sonst müsst ihr durch Lacoste wo es sehr sehr eng ist) D106 Lacoste (angeblich darf man vor der Ruine nicht übernachten, schade wäre wirklich schön und romantisch) D109 Menerbers (Busparkplatz auf dieser Seite ca. 20 m vor dem Ortschild re. Hier habe ich auch schon übernachtet und ruhig geschalfen) Cavaillon A7 bis Salon de Provence A54 bis Arles (einkaufen) D570 Richtung St. Maries de la Mer D38 c und D58 nach Aigues Mortes. 6. Tag Eigentlich ein Ruhetag aber, so ganz konnten wir es doch nicht lassen, also fuhren wir nach Aigues Mortes und zu einer Stadtbesichtigung bzw. zum Tour de Constance. Hier wurde Marie Durand 38 Jahre gefangen gehalten, nur um auf ihren evangelischen . Bruder, der Pastor war und sich weigerte zum "richtigen" Glauben zurückzukehren, Druck auszuüben (Hugenottenverfolgung) Aigues Mortes wurde als Hafen für die Kreuzzüge von Ludwig IX genutzt, der von hier aus nach Ägypten und Tunesien aufbrach. Heute liegt Aigues Mortes fast schon im Landesinneren. Hier ist übrigens auch der Stammsitz der Weinkellerei Listel, die den s.g. Sandwein erzeugt und vermarktet (Führungen sind möglich). Nachmittags aalten wir uns am Pool und genossen so richtig das schöne Wetter.Abends gab es unsere Lieblings- und Hauptmahlzeit in diesem Urlaub SPARGEL. Reiseroute: Heute keine :-) 7. Tag Eigentlich wollten wir den Tag am Meer verbringen, deshalb fuhren wir an den Strand von Espiguette, an dem ich schon öfter war. Heute allerdings ging so ein strammer Wind, dass an "Strandleben" nicht zu denken war. Mit dem Womo ist man ja felxibel, also fuhren wir eben weiter unserem nächsten Ziel Avignon entgegen. Unterwegs kurz vor Arles an der D 570 stand ein Schild "Chateau d' Avignon" also nichts wie hin. Dieses "Schlösschen" müsst ihr einfach sehen. Es ist aussen in seiner alten Substanz erhalten und innen Anfang des Jahrhunderts durch die Familie Nolly-Prat vollständig renoviert. Einfach toll. Danach ging es Richtung Salin der Giraud zur Besichtigung der Saline. Nach dem Auffüllen unserer Vorräte ging es endgültig Richtung Avignon, dachten wir allerings, gab es unterweg schon wieder ein Schild zu einer Abtei. Prompt wurden die Vorsätze vergessen und abgebogen. Diesmal kamen wir aber zu spät. Allerdings gibt es vor der Abtei einen tollen Parkplatz, auf dem auch schon ein Womo stand, also wurde beschlossen zu übernachten. Auf der Wiese davor probten dann ab ca. Mitternacht die Jugendlichen aus der Umgebung ihre Fahr- und Schleuderkünste. Nach dem zweiten fast Cras galt es sich entweder weiter in den Parkplatz zurück zu ziehen oder gleich weiterzufahren. Wir wählten das letztere und übernachteten bis gegen 7:00 Uhr in irgendeinem kleinen Dorf. Dass wir so bald geweckt wurden, halte im Nachhinein für einen großen Vorteil. Wir bekamen in Avignon noch einen Perkplatz an der Stadtmauer. Avignon und der Papstpalast müsst ihr sehen, denn wenn ich euch sage, dass es ziemlich enttäuschend ist, glaubt das ja doch niemand. Der Papstpalast ist buchstäblich leer und trotzdem haben wir uns ca. 2. Studen darin aufgehalten (weil wir es einfach nicht glauben konnten (Führung mit so einem tragbaren Tonband ist auch völlig ausreichend)) Entschädigt wurden wir dann mit der Brücke bzw. den Resten davon . Nach ca. 5 Stunden Avignon fuhren wir auf die Autobahn und Richtung Norden, da der Urlaub so langsam dem Ende zuging. Reiseroute: Aigurs Mortes D 979 le Grau du Roi Richtung Port Carmarque und dann den Schildern Espiquette nach. Zurück über Aiges Mortes Richtung Arles Abstecher über die D37 und D36 nach Salin d. Giraud Arles N 570 Richtung Avignon Abstecher zur Abtei (?) Avignon A7 Richtung Lyon Übernachtung auf dem Rastplatz YYYYYYYYYYYYYYY 8. Tag Wir sind über die Autobahn bis ins Elsaß gefahren und gegen 17:00 Uhr in Equisheim angekommen. Wieder haben uns die Päpste eingeholt. Aus diesem Ort stammt Papst Leo IX und ihm zu Ehren wude mitten im Ort eine wunderschöne Kapelle errichtet (die Bilder müsst ihr ansehen). Übernachtet haben wir auf dem Busparkplatz und zum Abendessen gabs wieder unseren geliebten Spargel, diesmal mit einem Muskatwein (überraschend harmonisch). Reiseroute: Autobahn Autobahn.............. 9. Tag Wir fuhren über die Weinstrasse und haben uns noch Barr (nach Equisheim etwas blass) und Obernai angeschaut. Danach gings zu M. Ste. Odil, dem Kloster der Heiligen Odilie. Allein der Blick in die Rheinebene ist diesen Ausflug wert. Aber auch das Kloster ist wirklich sehenswert. Dann ging es zurück nach Mittelbergheim.zum Ausklang unseres Urlaubs genossen wir noch ein leckeres Menue in der Weinstube Gilg (ich war schon öfters dort und kann es wirklich empfehlen.) Übernachtet haben wir auf dem Parkplatz am Zotzenberg (neben dem Friedhof) Reiseroute: viele kleine D Sträßchen und viele schöne Dörfchen.(Weinstraße) zum M. St. Odil einfach der Beschilderung folgen. Übernachtungsplatz von Barr aus anfahren nicht von Süden, sonst muss man durch das kleine Örtchen was zwar geht aber anders ist es einfacher. 10. Tag: Einfach nur Heimfahrt über die Autobahn. Warum dies nun ein besonderer Urlaub war ??? Ganz einfach, es war unsere HOCHZEITSREISE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!